Dienstag, 10. Februar 2015

Reisebericht vom Süden von Chile – Teil 2: Torres Del Paine/ Argentina/ ...

So, jetzt schaffe ich es endlich noch Teil 2 von unserer Reise durch den Süden online zu stellen. Ich hatte während der Reise nur wenig Zeit etwas zu schreiben...
Nach den Pinguinen waren wir im Torres Del Paine. Das ist ein Nationalpark, der echt schön ist.

Das ist noch kurz vor Torres Del Paine, da waren wir in den Cuevas del Milodon (Höhle vom Milodon) - das Milodon ist das Tier, das in der Höhle viele Jahre gelebt hat



Cuernos del Paine (Hörner)

Am Lago Grey (Gletschersee) hat man sich so ähnlich gefühlt wie am Meer, bloß dass im Wasser einfach Gletschereis geschwommen ist und am Horizont nicht das weite, offene Meer zu sehen war, sondern der Gletscher:

Torres Del Paine (Türme) mit einem Wasserfall im Vordergrund

Dann waren wir in Argentinien, da man in Chile nicht mit dem Auto durchkommt, da dort sehr große Strecken Meer sind... In El Calafate haben wir einen der einzigsten Gletscher auf der Welt, der noch wächst, gesehen (2 km breit und 50-55m hoch):


Als wir dort waren ist ein extrem großes Stück vom Gletscher abgebrochen. Das war echt beeindruckend, wie Feuerwerk hört sich das an:
vorher                                                              nachher

Wir sind über den Paso Rodolfo Roballos wieder nach Chile gefahren. Das war auch echt lustig. Das ist ein Grenzübergang, an dem täglich ca. 5 Autos durchfahren... Bis wir dort waren sind wir also eine der "dangerous roads" von der Welt gefahren, naja, Schlaglöcher sind normal, und wenn man mal Erde zwischendurch als Straßenbelag hatte, dann war das echt Luxus. In Chile sind wir bis zum Ende auf der "Carretera Austral" ca. 3000 km gefahren, die überwiegend nicht geteert ist und es mehr Schlaglöcher gibt als Schotter. Und dabei hat sie Pinochet extra bauen lassen, damit ganz Chile verbunden ist. Es hat 20 Jahre gedauert und 11 Arbeitern das Leben bis die Straße gebaut war.
So sahen die Straßen dort häufiger aus...


Das war der Ausblick von unserer cabaña (Hütte) in Mallin Grande (unser nächstes Quartier) auf den Lage Carrera.


Dort konnte man nicht nur in einen Hot Pool (mit ca. 38-40°C und Blick auf den See) gehen zum Entspannen, sondern sich auch sportlich beim Tic Tac oder Tischtennis zeigen

Das sind die Marmorhöhlen in Puerto Tranquilo, das ist alles aus Marmor



Los Manos (Händabdrücke, die Kinder vor über 3000 Jahren gemacht haben) - positive Handabdrücke


negative Handabdrücke

In Coyaique wurden uns die Blinker von dem Auto geklaut, wir waren nur eine Viertelstunde einkaufen, danach waren sie weg... Hat wohl jemand gebrauchen können...

Nochmal ein Gletscher, diesmal ein Hängegletscher, der über den Berg gewachsen ist und da drüberhängt

So viel haben wir auf dem Vulkan Chaiten gesehen, auf den wir hochgelaufen sind...





War leider da oben ziemlich bewölkt... Allerdings hatten wir dafür keinen lästigen Stechmücken um uns rum.. Und der Weg dort hoch war auch ziemlich faszinierend, da man die ganze neue Vegetation gesehen hat, aber eben auch die ganzen abgestorbenen Baumstämme. Der Vulkan ist nämlich erst 2008 ausgebrochen.



Das sind ein paar Häuser, die damals bei dem Vulkanausbruch mit einer Asche-Matsch-Lawine gefüllt wurden sind... Das sah echt krass aus...



Fähre weiter nach Norden in Chile


Der rote, dreckige Hillux links war übrigens unserer

Puerto Varas war dann unser letzter Urlaubsaufenthalt. Dort waren wir noch auf dem Vulkan Osorno:


Unten am See ist Puerto Varas, wo wir unser Hostal hatten

Das ist der rote Krater vom Vulkan, der ein wenig weiter unten ist, bei dem wir waren.

Mote con Huesillo (ich find das echt eklig, aber meine Eltern wollten unbedingt ein Bild auf dem ich das lachend in der Hand hab, weil es ja sooo lecker ist...)

Am 28. Januar sind wir dann wieder nach Santiago geflogen. Meine Eltern sind weiter nach Hause geflogen und ich bin jetzt nochmals einen Monat bei meiner Großtante in Vicuña :) Das hat sind kurzfristig noch geändert, da meine Großtante eine Verletzung am Fuß hat, die vielleicht operiert werden muss. Sie hatte mich deshalb gefragt, ob ich ihr nochmal einen Monat im Hostal helfen könnte. Da ich noch nicht genau wusste, was ich in diesem Monat mache, habe ich ihr zugesagt und bin hier glücklich wieder angekommen :)


Jetzt habt ihr ja endlich mal noch den Rest von unserer Reise mitbekommen. Es gibt hier auch ziemlich viel zu tun, da inzwischen Hauptsaison ist und das Hostal so gut wie jeden Tag ausgebucht ist... Ich hoffe, ich finde trotzdem bald wieder Zeit, um euch ein Lebenszeichen von mir zu schicken :) Bis bald!