Also zuerst einmal: Es wurde
jeden Tag kälter bisher... Ich war 35 °C aufwärts gewohnt und
inzwischen hatten wir sogar schon Minusgrade mit Schnee und kaltem
Wind. Fast wie Winter hier im Süden von Chile mitten im Hochsommer..
Ich habe meine Eltern in
Santiago getroffen. Dort haben wir erstmal eine Wanderung auf den
cerro San Cristobal gemacht. Wir wollten eigentlich eine
Halbtagestour dorthin machen und mit der Zahnradbahn nach oben
fahren. Wir haben uns dann aber nicht ganz freiwillig umentschieden
und eine Ganztagestour gemacht und sind hoch und runter gewandert.
Dort oben war es aber echt schön und man konnte über Santiago
sehen.
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| Als erstes: Santiagos schönste Seite: El Rio Mapocho |
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| Auf dem cerro |
An Silvester waren wir auch
noch in Santiago. In unserem Hotel aus dem 23. Stock, wo wir unser
Zimmer hatten, konnte man über Santiago schauen. Feuerwerk war nicht
wirklich viel zu sehen, da in ganz Chile private Feuerwerke verboten
sind, also nur organisierte Feuerwerke gemacht werden. Wir hatten also
eine Auswahl zwischen drei Feuerwerken, welches wir uns anschauen,
und das war alles, was man aus dem 23. Stock auf der Dachterasse
neben dem Pool mitten in Santiago zu sehen bekommen hat... Es war
aber trotzdem ein schöner Abend, den wir mit einer Copao genossen
haben. Die Copao ist die Frucht von einem Kaktus. Ich habe sie selbst
gepflückt und von Vicuña mitgebracht. Sieht so ähnlich aus wie
eine Kiwi, ist aber viel leckerer :)
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| Der Blick aus dem 23. Stock |
Danach waren wir in Temuco
und Pucon, wo wir auch meine Großtante mit ihrem Sohn, der aus
Deutschland gekommen war, getroffen haben. Da mein Opa in Temuco
geboren ist, hat uns meine Großtante ein wenig gezeigt, wo sie
früher gewohnt haben und wir waren an dem Grab von meinem Uropa und
meiner Uroma. Außerdem waren wir in Puerto Dominguez, wo mein
Großonkel begraben ist.
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| Den Baum hat mein Uropa gepflanzt :) |
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| Das Grab von meinem Uropa und meiner Uroma |
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| Die Landstraße von Puerto Dominguez zurück, im Hintergrund der Vulkan Villarica |
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| Der Villarica von Pucon aus |
Den ersten Abend in Temuco
waren wir noch alleine. Da es der 1. Januar und Feiertag war, sind
wir in das einzigste "Cafe", wie es uns gesagt wurde, das
offen hatte, gegangen, um etwas Abend zu essen. Irgendwann haben wir
herausgefunden, dass es sich bei diesem "Cafe" um eine
Karaokebar handelte. Das war echt lustig...
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Das Essen in der Karaokebar :)
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Das hat unser Tischnachbar
extra für uns gesungen :)
Von Pucon aus konnte man
eine Tour auf den Vulkan Villarica machen. Da es ziemlich steil ist
und man auch über den Gletscher muss, ist die Tour mit extra Guids
und Ausrüstung (also Eispickel, Anzug, Helm, Sonnencreme 50+,...)
erlaubt. Es schaffen viele Leute auch nicht, bis an den Krater
aufzusteigen, da es ziemlich anstrengend ist und man auch mit der
Höhe Probleme bekommen kann. Mein Großcousin, mein Papa und ich
haben uns dieser Herausforderung gestellt. Von unserer Gruppe haben
wir deutlich den Ältesten und die Jüngste gestellt :) und wir
haben es trotzdem alle drei geschafft :)
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| So ungefähr ist man da hoch gelaufen, das war noch ganz am Anfang als es noch nicht wirklich steil war... |
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| Ich am Krater |
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| Mein Großcousin, ich und mein Papa, glücklich oben angekommen :) |
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| Wir Chilenen :) |
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| Es ist gar nicht so einfach dort oben hochzuspringen :P |
Am nächsten Tag sind wir
nach Punta Arenas geflogen. Das ist ganz im Süden von Chile an der
Magallanstraße. Hier gibt es sogar eine Ruta del Fin del Mundo
(Straße vom Ende der Welt). Dort haben wir eine Pinguinkolonie
besucht :)